WERL ▪ „Er“ machte Beine, sie fanden ihren Weg: Getreu dem vorgegebenen Motto begaben sich rund 1 300 Messdiener aus dem Erzbistum Paderborn am Samstag auf Wallfahrt zum Mariengnadenbild von Werl. In der Basilika sah es in manchen Momenten so aus, als hätte der Erzbischof Hans-Josef Becker den Jugendlichen „Beine gemacht“. Immer wieder brandete während seiner Worte Applaus aus. Ein Hauch von Weltjugendtag mitten in Westfalen.
Der Oberhirte musste sich bemühen, die Euphorie etwas einzudämmen. Fast schon unangenehm war es dem Erzbischof. Alle waren sich aber einig, dass sich hinter den zwei Buchstaben „Er“ Gott verbirgt. Und so feierten die Wallfahrer ihren gemeinsamen Glauben, dem sie regelmäßig in ihren Heimatgemeinden im Altardienst Ausdruck verleihen.An neun verschiedenen Orten vor den Toren der Marienstadt hatten sich die Ministranten gemeinsam mit ihren Betreuern am Morgen auf den Weg gemacht. Aus Holtum, Westönnen, Sönnern und weiteren Startpunkten starteten die Messdiener. Nach einem spirituellen Impuls folgte der Pilgerweg durch Feld und Flur nach Werl. Nach und nach erreichten die Gruppen ihr gemeinsames Ziel: Die Wallfahrtsbasilika. Dem Mittagsgebet mit Erzbischof Hans-Josef Becker folgte die verdiente Stärkung auf dem Marktplatz. (Soester Anzeiger)
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